Portraits
Was ein Mensch zeigen will und was er ist, das sind zwei verschiedene Dinge. Der Abstand zwischen beidem ist das, was mich interessiert.
Ich fotografiere seit über dreißig Jahren. Fünfzehn davon im Photojournalismus, international, unter Bedingungen, die keine Korrekturen erlauben.
Was davon geblieben ist: die Fähigkeit zu warten. Zu beobachten. Den Moment zu erkennen, bevor er entschieden ist.
Ein Portrait gelingt nicht durch Technik. Es gelingt durch Vertrauen, das in der Begegnung entsteht. Meine Aufgabe ist, diesen Raum zu öffnen.